Paprika – Vitaminbombe für sonnige Balkone

Paprika (Capsicum)

Paprika in einem Kübel auf dem Balkon.

Paprika in einem Blumenkübel auf dem Balkon.

Die Paprika stammt ursprünglich aus Mittel- und Südamerika, und wird auch als Chili oder Peperoni bezeichnet. Sie gehört zu der Familie der Nachschattengewächse. Hierzulande kann die Paprika in Gewächshäusern, im Garten oder auf dem Balkon hervorragend angebaut werden.

Die jungen Paprikapflanzen können nach dem ersten Frost auf den Balkon gepflanzt werden. Sollte es danach jedoch doch noch mal frostig werden, solltet Ihr die Paprika unbedingt vorübergehend wieder in die vier Wände stellen. Bei der Zucht von Jungpflanzen aus Samen, sollten diese bereits im Januar in einen Saatkasten in der beheizten Wohnung gesät werden.

Optimaler Standort für die Paprika: Die Paprika bevorzugt einen sehr sonnigen und warmen Standort. Perfekt wäre ein Südbalkon. Bewährt haben sich Standorte direkt an der Hauswand, da diese an kälteren Tagen Wärme abstrahlt. Zudem kann die Hauswand die Paprika vor starken Wind schützen, der für die Pflanze schädlich sein kann.

Bei der Auswahl des richtigen Pflanzgefäßes für die Paprika ist darauf zu achten, dass dieses nicht zu klein ist und sich das Wurzelwerk ausbreiten kann. Für die Kultivierung auf dem Balkon eignen sich Kübel, aber auch in Blumenkästen mit einer Tiefe von mehr als 18 cm habe ich schon einige Paprika-Sorten erfolgreich kultiviert. Zwischen mehreren Paprikapflanzen sollte ein Pflanzabstand von 45 cm nicht unterschritten werden, damit sie sich beim Wachstum nicht in die Quere kommen.

Pflege der Chili: Die Paprika benötigt für ein gutes Wachstum einen sehr nährstoffreichen Boden, der locker und luftdurchlässig ist. Die Erde sollte immer leicht feucht sein. Im Sommer ist das tägliche Gießen somit Pflicht. Da die Paprikapflanze auf Staunässe sehr empfindlich reagiert, sollte jedoch auf keinen Fall zu viel gegossen werden.

Zu viel Dünger auf einmal verträgt die Paprika nicht. Deshalb ist es ratsam ihr den benötigten Nährstoffbedarf in regelmäßigen Abständen mit nur geringen Düngermengen zu verabreichen.

Die Pflanze sollte an einen Bambusstock gebunden werden, um ihr die benötigte Stabilität zu geben. So kann sie ohne Probleme dem Gewicht der großen Früchte trotzen.

Die Früchte können geerntet werden, wenn sie leicht glänzend schimmern. Die Farbe ist dabei nicht entscheidend. Auch die noch nicht reifen grünen Paprika-Früchte können abgeerntet werden. Das frühe Ernten der ersten grünen Paprikas regt das Wachstum neuer Früchte an.

  • Blütenfarbe: meistens weiß, bei einigen Sorten auch grün oder violett
  • Größe: Durchschnittlich 150 cm, jedoch gibt es auch deutlich kleinere Sorten
  • Standort: warm und sonnig
  • Wasserbedarf: hoch
  • Düngebedarf: mittel
  • Winterhart: Die meisten Sorten überleben es nicht, wenn das Thermometer unter 5°C sinkt. Die Paprika ist zwar winterhart, aufgrund der niedrigen Temperaturen in unseren Breitengraden wird sie hierzulande jedoch zumeist als einjährige Pflanze angesehen. An einem warmen Standort mit viel Licht kann sie jedoch durchaus über den Winter gebracht werden (siehe Überwinterung Balkonpflanzen).
  • Mehrjährig: Ja, jedoch wird sie in Mitteleurpa aufgrund der niedrigen Themperaturen zumeist nur einjährig kultiviert (siehe auch Winterhart).

Weiteres Gemüse für den sonnigen Balkon findet Ihr im Balkonpflanzen-Lexikon.

3 Kommentare

  1. Judy sagt:

    Genau so sieht meine Paprika auf dem Balkon auch aus, die ich morgen umgehend ernten werde. Ganz wichtig beim Paprika immer fleißig gießen.

  2. Anna sagt:

    Hi Judy,

    die Paprika-Früchte auf dem Bild im Artikel sind auch schon reif und können gepflückt werden. Einem leckeren Salat am Wochenende steht also nichts im Weg. 😉

    LG

  3. Judy sagt:

    Hy Anna,

    Salat war echt lecker !! 🙂

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