Vanilleblume – schöne Blüten und angenehmer Duft auf dem Balkon

Vanilleblume (Heliotropium arborescens)

Die meisten Vanilleblumen haben blau-violette Blüten. Jedoch gibt es auch weiße Sorten.

Die meisten Vanilleblumen haben blau-violette Blüten. Jedoch gibt es auch weiße Sorten.

Die Vanilleblume auch als Heliotrop oder Sonnenwende bekannt kommt ursprünglich aus den peruanischen Anden. In Deutschland ist sie vor allem als Kübel- und Balkonpflanze sehr beliebt. Dieses liegt unter anderem an der starken Blütenbildung und der langen Blütezeit, die bei der Wahl eines guten Standortes im Mai beginnt und bis Ende Oktober andauern kann.

Die Sonnenwende ist immergrün und die Stängel wachsen aufrecht. Die Wuchshöhe kann je nach Sorte bis zu 50 cm betragen. So können die Vanilleblumen hervorragend in die hintere Reihe des Balkonkastens gepflanzt werden und als halbhoher Sichtschutz dienen (siehe auch Gestaltung von Blumenkästen).

Den in Deutschland umgangssprachlichen Namen „Vanilleblume“ hat die Heliotropium arborescens aufgrund ihres starken Vanilleduftes. Dieser Duft lockt viele Schmetterlinge und Bienen auf den Balkon. Jedoch sollte dieser lecker riechende Duft nicht darüber hinwegtäuschen, dass die Vanilleblume giftig ist und somit insbesondere bei Haushalten mit Kindern Vorsicht geboten ist.

Es gibt viele unterschiedliche Sorten der Vanilleblume. Die meisten haben blau-violette Blüten. In Gärtnereien und Baummärkten werden jedoch auch Sorten mit weißen Blütenblättern angeboten.

Standort: Die Vanilleblume liebt sonnige Balkone. Nur so erstrahlt sie in ihrer ganzen Blütenpracht. Einige Sorten vertragen jedoch auch einen hellen halbschattigen Standort sehr gut. Vor Wind und zu starkem Regen sollte die Pflanze geschützt werden.

Pflege: Für die Vanilleblume sollte nährstoffreiche Pflanzenerde gewählt werden. Der Wasserbedarf ist relativ hoch, jedoch sollte mit dem Gießen auch nicht übertrieben werden. Staunässe verträgt das Wurzelwerk nicht. Eine regelmäßige Düngung sollte vorgenommen werden, jedoch kann zuviel Dünger mehr Schaden anrichten, als dass es das Wachstum oder die Blütenbildung fördert.

Verwelkte Blüten sollten zeitnah von der Pflanze entfernt werden, damit sich neue prachtvolle Blüten bilden (siehe Balkonpflanzen ausputzen).

Die Sonnenwende ist sehr frostempfindlich. Aus diesem Grund wird sie bei uns auf dem Balkon oftmals als einjährige Pflanze kultiviert. Es ist jedoch möglich die Pflanze zu überwintern. Dafür sollte sie vor dem ersten Frost auf einen um die 6°C kalten und hellen Platz gestellt werden. Sobald im neuen Jahr kein Frost mehr droht, kann sie wieder auf den Balkon gepflanzt werden.

  • Blütenfarbe: blau-violette, weiß
  • Blütezeit: Mai-Oktober
  • Größe: bis zu 50 cm
  • Standort: Sonne, einige Sorten: heller Halbschatten
  • Wasserbedarf: mittel
  • Düngebedarf: mittel
  • Winterhart: nein
  • Mehrjährig: ja

Weitere Balkonblumen mit einer langen Blütezeit findet Ihr im Balkonpflanzen-Lexikon.


2 Kommentare

  1. Günther sagt:

    Sehr geehrte Damen und Herren,

    in diesem Jahr habe ich erstmals im Blumenkasten auf dem Balkon eine Vanille-Blume.

    Ich freue mich sehr, dass ich mich dazu habe verleiten lassen.
    Nun stelle ich fest, dass hin und wieder am unteren Teil der Pflanze ein Blatt
    schwarz wird.

    Können Sie mir bitte einen Rat geben?

    Für Ihre Bemühungen bedanke ich mich im Voraus.

    Mit freundlichen Grüßen
    Günter

  2. Ben sagt:

    Hallo,

    Vanilleblumen sind eine tolle Wahl für den Balkon. Diese wachsen kräftig, sind sehr blühfreudig und duften angenehm.

    Das von Zeit zu Zeit eines der unteren Blätter abstirbt und sich verfärbt ist eigentlich kein Grund zur Sorge. Da die Pflanze nach oben hin wächst, bekommen die unteren Blätter immer weniger Licht, so dass diese, wenn es sich für die Pflanze nicht mehr “lohnt”, absterben können. Dies ist ganz normal und das einzige was man tun sollte, ist die unansehnlichen Blätter auszuputzen.

    Allerding sollten Sie die Entwicklung im Auge behalten, da dieses auch auf eine Pilzerkrankung hinweisen kann. Dies würde dazu führen, dass aber auch Blätter weiter oben oder ganze Triebe befallen werden.

    Solange nur gelegentlich eines der unteren Blätter abstirbt ist dieses aber überhaupt kein Grund zur Sorge, sondern dem natürlichen Wachstums- und Erneuerungsprozess geschuldet.

    Ich hoffe, dass ich Ihre Frage ausreichend beantworten konnte.

    Beste Grüße

    Ben

Kommentar hinterlassen